Salamanca Provinzen

Ciudad Rodrigo

Die historische Kleinstadt Ciudad Rodrigo, zur Provinz Salamanca gehörend, liegt in der Nähe der portugisischen Grenze, eine gute Fahrstunde von der Hauptstadt entfernt. Ein Besuch der gut erhaltenen Altstadt mit seiner imposanten Stadtmauer, der gotischen Kathedrale, den Kirchen, und Klöstern ist ein Muss für jeden Kulturbegeisterten

Die beiden Orgeln, das Positiv, wie die Hauptorgel, wurden von der bekannten spanischen Orgelbauerfamilie Pedro Livorno Echevarria 1723 & 1725 erbaut. Die kleine Orgel (1994 von Carmen und Hans Späth sanft restauriert) überstand Jahrhunderte ohne grosse Eingriffe und besticht noch heute durch ihren originalen, noch stark nach der Renaissance ausgerichteten Klang. Die Hauptorgel mit ihrer einmaligen, reich verzierten und geschmückten Fassade, war bis 1782 auf der Empore im Seitenschiff, im sogenannten "Wittwenchor", aufgestellt.

Der Orgelbauer Gonzalo de Sausa Mascareña wurde mit dem Versetzen der Orgel an den neuen Aufstellungsort auf der Epistelseite der Empore, oberhalb des Chorgestühles, gegenüber der kleinen Orgel, beauftragt. Es war keine leichte Aufgabe, die Orgel innerhalb und die Fassade ausserhalb des Gewölbes neu aufzustellen. Ein weiterer, entscheidender Eingriff erfolgte 1910 durch Juan Bernardi. Das inzwischen unspielbar gewordene Instrument wurde "modernisiert", wobei vor allem die Windversorgung sowie einzelne Register den neueren Vorstellungen angepasst wurden. Die kurze Oktave wurde erweitert und ein Tastenpedal für 12 Basstöne eingebaut.

Eine der Hauptaufgaben der Restaurationsarbeiten war, der Orgel soweit wie möglich, ihre ursprüngliche Identität zurückzugeben. Um dem Werk wieder die durch Umbauten verloren gegangene Stabilität wieder zu geben, musste das tragende Gebälk rekonstruiert werden. Nebst der sorgfältigen Restaurierung der Pfeifen und aller noch originalen Orgelteile wie Windladen, Wellenbrett, Spieltraktur und Registertraktur, konnte auch der arg verstümmelte Spieltisch rekonstruiert werden. Die bestehende von Juan Bernardi erneuerte Windanlage, wurde ebenfalls restauriert. Die Disposition der Orgel wurde in ihrem gewachsenen Zustand belassen, so dass die Kathedrale heute über zwei verschiedene Orgelklänge verfügen kann, wobei die Tonhöhe und die Stimmung wiederhergestellt wurde, so dass wieder Werke für beide Orgeln spielbar sind. Die durch die Restaurierungsarbeiten wieder in hellen, frischen Farben leuchtende Fassade enthält nun wieder ein Innenleben, welches seiner äusseren Schönheit entspricht. Der eher frühromantische Klang der Orgel mit ihren 16 Registern vermischt sich gut im Kirchenraum, ist vielseitig einsetzbar und wirkt nie aufdringlich.

Die Orgel wurde im August 2001 im Rahmen eines Konzertes, vom Experten und Organisten Prof. José Luis González Uriol, Zaragoza, im Beisein des Bischofs, des Domkapitels und Vertretern der Denkmalpflege des Landes Kastillien und Leon offiziell eingeweiht. Seither kann das Instrument wieder im täglichen Gottesdienst vom Organisten des Domkapitels gespielt werden.

Béjar

Der Altstadtkern und die historischen Gebäude von Béjar sind nur ein Teil der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. In dieser nur 72 Kilometer von Salamanca entfernten Stadt erwartet den Besucher die Siedlung El Bosque, eine Renaissance-Anlage aus dem 16. Jahrhundert, deren Garten zum Kulturgut erklärt wurde.

Unter den Bauwerken bestechen besonders der ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammende Herzogspalast sowie die arabischen Stadtmauern aus dem 11. Jahrhundert. Eine interessante Route verläuft entlang des Flusses: Béjar verfügt über eine lange Tradition in der Textilbranche und bei einem gemütlichen Spaziergang kann mit Hilfe der Informationsschilder entlang des Weges dieser Teil der Geschichte der Stadt kennen gelernt werden. Auch die Stierkampfarena ist einen Besuch wert, denn sie gilt als älteste ganz Spaniens.

Wer lieber Ausflüge in die Natur unternimmt, den erwarten in 30 Kilometern Entfernung die Berge der Sierra de Francia. Sie bestechen durch die einzigartige Architektur der umliegenden Bergdörfer sowie die eindrucksvollen Ausblicke, die der 1 700 Meter hohe Aussichtspunkt Peña de Francia bietet. Im Frühling findet bei den Fronleichnamsfeiern die originelle Prozession der Moosmenschen statt, deren Gewänder aus Moos gefertigt werden.

La Alberca

La Alberca war die erste der spanischen Städte auf dem Land, die zum Nationalerbe erklärt wurde. Im Herzen der Berge,ist es für den Nationaltourismus als einer der attraktivsten und bildreichsten Plätze im ganzen Land bekannt.

Lange Alleen, flankiert durch rustikale Häuser aus Granit und Holz,Souvenirshopse etc.

Im Zentum der Stadt befindet sich der Plaza Mayor, auf dem ein sehr schöner Brunnen zu finden ist. Das alte Gefängnis,die Kirche,das Theater und zahlreiche Brücken sind andere Werke der traditionellen Bergarchitektur.

Im August ist die beste Zeit um La Alberca zu besuchenm da es da auch viele Festivals gibt,unter anderem das religiöse Spiel von La Loa..

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