Monuments of Salamanca (II)
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The University of Salamanca
Die Universität von Salamanca wurde 1218 von König Alfons XI. gegründet und ist somit die älteste Hochschule Spaniens. Das Gebäude in dem sich heute der Hauptteil der Universität befindet stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde von Papst Benedikt XIII. in Auftrag gegeben. Es besteht aus dem lokalen Villamayorstein und besitzt eine mit vielen Figuren verzierte Fassade. Meistens trifft man viele Menschen vor der Fassade, die versuchen den kleinen, bekannten Frosch auf einem der Totenschädel ausfindig zu machen. Das Gebäude beherbergt im Inneren eine riesige Bibliothek mit mehr als 150 000 Bänden von unschätzbarem Wert.
Das Eingangsportal der Universität ist ein eindrucksvolles Beispiel des plateresken Stils. Die gotische Grundstruktur wurde auf Geheiß von Benedikt XIII. in den Jahren 1415-1433 erbaut. Die Hauptfassade wurde 1529 zwischen zwei Strebepfeilern errichtet und gilt als Ursprung des plateresken Stils, der so benannt wurde, weil die filigranen Elemente an Silberarbeiten erinnern. Fünf vertikale Säulen erstrecken sich über drei horizontale Abschnitte. Direkt über den Eingangstüren befindet sich das Medaillon mit den Katholischen Königen, Isabella I. und Ferdinand II., die zusammen ein einziges Zepter halten und somit die Einheit Spaniens demonstrieren.
400 Jahre lang war die Universität eine der führenden Einrichtungen in Europa. Die alten Vorlesungssäle rings um den Hof, in denen viele hervorstechende Literaten des "Siglo de Oro" studierten, sind öffentlich zugänglich. Einige Räume werden von der Universität noch für akademische Zeremonien genutzt.
Der Saal Fray Luis de Leon ist mit schmalen Tischen und Bänken aus Holz ausgestattet, die während der Jahrhunderte stark abgenutzt wurden. Der Professer sprach von einer Kanzel aus zu den Studenten. Nach fünf Jahren Gefängnis nahm der Freidenker Fray Luis de Leon genau in diesem Saal den Unterricht mit den Worten wieder auf: "Wie wir gestern festgestellt haben...".
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Fonseca College
Die besten Architekten jener Zeit, Diego de Siloé, Juan de Álava und Rodrigo Gil de Hontañón haben am Bau dieses Gebäudes mitgewirkt, das vom Erzbischof Fonseca 1525 in Auftrag gegeben wurde. Damals bildete das Colegio Fonseca eine der vier Fakultäten, die die Universität ausmachten. Da viele Iren dort studierten ist es auch als "Colegio de los Irlandeses" bekannt. Die Fassade ist mit den Statuen von San Agustína und San Ildefonso de Toledo geschmückt und weist neuere stilistische Merkmale auf: architektonische Aspekte überwiegen gegenüber dekorativen Elementen und zusammen mit dem Villamayorgestein wurde Granit benutzt. Der Altaraufsatz im Innern ist das Werk von Berruguete. Durch den Unterschied der Bögen in der unteren Gallerie zu denjeniegen in der oberen Gallerie erhält der zweistöckige Hof eine harmonische Atmosphäre. Die Säulen und die Medaillons unterstreichen das elegante Gesamtbild.
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Der Klerus und die päpstliche Universität
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab Philip III. den Bau der Universidad Ponitificia in Auftrag und 1754 war sie fertiggestellt. Diese katholische Universität ist eines der wichtigsten barrocken Monumente in ganz Spanien. Im Gebäudeinneren sticht vor allem der Hof mit seinen riesigen Säulen hervor. Juan Gómez de la Mora entwarf die barocke Kirche und das Seminar und 1617 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Die Kirche und das Seminar gehören zum Jesuitenkollegium (heute Universidad Pontificia) und ihre Gründung wurde von Margharete von Österreich, Ehefrau von Philipp III., angeregt, um ihr Verhältnis zu der Jesuitengemeinschaft zu verbessern, dass durch die von den Dominikanern forcierte Inhaftierung von St. Ignatius Loyola gelitten hatte.
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