Reiserouten Salamanca (I)
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Reiserouten
Die Silberroute nach Sierra de Bejar
Man kann die Salamanca Provinz Salamanca auf interessanten Reiserouten erkunden. Eine davon ist die Silberroute (Via de la Plata), ein Weg aus römischen Zeiten, der Valencia und Astorga verband und später von christlichen Pilgern zur Wanderung nach Santiago de Compostela genutzt wurde. Außerdem führt dieser Weg durch Guijuelo und Béjar. Kirchen im romanischen und Mudejar-Stil, Dehesas von denen der beste luftgetrocknete Schinken stammt und mittelalterliche Bauten machen, diese Route besonders interessant.
Dadurch dass viele Menschen den Westen der iberischen Halbinsel bevölkert oder passiert haben, bewirkte die strategische und wirtschaftliche Bedeutung den Anwuchs des Tourismus dort. Von Salamanca aus in Richtung Süden stimmt der Weg mit der Staatsstraße N-630 überein. Auf halbem Wege befindet sich Guijuelo, eine sehr interessante Stadt, die das Heim des luftgetrockneten Schinkens ist, einer der köstlichsten spanischen Spezialitäten.
Die Strecke führt durch den Puerto de Béjar in die Extremadura und kreuzt das Flusstal Cuerpo de Hombre. Auf dem Weg befinden sich viele interessante historische Dörfer und Städte, wie z.B. Bejar, Candelario und Montemayor del Rio.
Bejar, bekannt für seine Textilproduktion im 19. Jahrhundert, war zu Zeiten der Mauren und in der späten Renaissance sehr wichtig. Die Stierkampfarena gehört zu den ältesten in Spanien. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Herzogspalast und die Ruinen der maurischen Festungsanlagen. Candelario ist ein malerisches Dorf mit Steinhäusern und stark abfallenden Straßen. Die dort hergestellten Würste sind sehr bekannt.
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Über das Campo Charro nach Ciudad Rodrigo und die Sierra de Gata
Die Region Campo Charro führt nach Ciudad Rodrigo, eine der geschichtsträchtigsten Städte der Provinz, und zur Sierra de Gata. Der Gata Gebirgszug befindet sich im tiefen Südwesten der Provinz, in der Nähe von Portugal und Cáceres. Dieser majestätische Höhenzug besteht aus Tälern und Gipfeln. Die sich ständig ändernde Landschaft lädt zum Betrachten ein. Diese Region besteht aus Hügeln und stillen Tälern. In der Nähe befinden sich typische Dörfer, die den traditionellen Architekturstil pflegen.
Ein Besuch der Ciudad Rodrigo und der Sierra de Gata sollte bei keiner Reise in die Provinz Salamanca fehlen. Von Salamanca aus kann man die Landstraße N-620/ E-80 nehmen, die über eines der weitläufigsten Gebiete der Provinz , den Campo Charro, direkt nach Ciudad Rodrigo führt. Es ist eine riesige Ebene, wo auf den Viehweiden viele Steineichen stehen. Diese Weiden sind wichtige Nahrungsspender für Tiere wie die Kampfstiere, für die es ein wahrliches Paradies ist. Die Großzahl der Zuchtanlagen für Kampfstiere in dieser Provinz befinden sich in dieser Region.
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Sierra de Francia
Durch die vegetative und klimatische Vielfalt sowie die ungewöhnliche Geländestruktur zeigt sich die Sierra de Francia innerhalb weniger Kilometer von sehr unterschiedlichen Seiten. Vom mediterranen Klima in den niedrigeren Bergen wo es haupstsächlich Sträucher gibt, bis zu einem atlantischen Klima mit Eichen, Eschen und Kastanienbäumen, wo man Weinreben und Kirschbäume finden kann.
Die mittelalterlichen Dörfer der Sierra de Francia mit ihren Kirchen, Dorfplätzen und engen Sträßchen laden zum Spazierengehen ein. Der Gebirgszug hat außerdem Orte wie La Alberca und das künstlerisch-historische Miranda del Castañar zu bieten, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind; dasselbe trifft natürlich für die Landschaft zu und man sollte unbedingt den Berg Peña de Francia bescuchen.
Der Gipfel des Peña de Francia befindet sich auf 1700 m Höhe und ist ein beliebtes Ausflugsziel, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht hat. Ganz in der Nähe befindet sich La Alberca, eines der schönsten Dörfer Spaniens. 1940 wurde es als erstes Dorf zum nationalen Kulturerbe erklärt. Weitere sehenswerte Orte sind Sequeros, Mogarraz und Miranda del Castañar
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