Der Tormes verleiht diesem Gebiet seinen Charakter. Von Ledesma bis er mit dem Duero zusammenfließt und der Verlauf entlang der spanisch-portugiesischen Grenze bis zur Landungsbrücke von Vega Terrón kennzeichnen diese Zone.
Der Duero fließt durch das spanische Zentralplateau, mit hohen Felshängen auf beiden Seiten, und danach entlang der spanisch-portugiesischen Grenze bevor er schließlich nach Portugal übergeht. Diese wunderschöne, einsame Gegend ist als Arribes del Duero bekannt. Durch die Klippen ist der Zugang zum Fluß sehr schwierig, weswegen diese Gegend einen perfekten Zufluchtsort für bedrohte Vogelarten darstellt.
Im Bereich des Naturparkes Arribes del Duero herrscht, bedingt durch die tiefen Täler, ein Mikroklima, dass dem mediterranen Klima sehr ähnlich ist und das gute Bedingungen für eine Vielfalt von Flora und Fauna schafft: Olivenbäume, Mandelbäume, Feigenkakteen und Orangenbäume.
Ledesma ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Route zum Almendra-Staudamm, der erste einer Reihe von imposanten, hydroelektrischen Konstruktionen. Von dort aus kann man dann Richtung Südwesten nach Villarino del los Aires gelangen und dann die Felsenschluchten des Duero in Aldeadávila de la Ribera besuchen, die man mit einem Boot erkunden kann. Es folgen die Dörfer Mieza, Vilvestre, Saucelle und Hinojosa de Duero, danach geht es runter zur Landungsbrücke Vega Terrón in Fregeneda und schließlich erreicht man Sobradillo, wo sich das Museum des Naturparks in einem mittelalterlichen Turm befindet.
Diese Festungen gleichen von den architektonischen Merkmalen her denjenigen Festungsanlagen, die während des 17. und 18. Jahrhunderts in ganz Europa zur Sicherung von Städten und Enklaven erbaut wurden. Aber in dieser Region gibt es sogar noch weitaus ältere Festungen.
Im Nordwesten der Provinz, in San Felices und Sobradillo, befinden sich Überreste mittelalterlicher Festungen. In Yecla de Yeltes gibt es eine weitere Abwehranlage aus der Eisenzeit, die einen Besuch wert ist.
Folgt man der Route weiter so kommt man bald zum archäologischen Gelände in Siega Verde. Dort gibt es Höhlenmalereien und ein Museum. Das vielleicht beeindruckendste Beispiel für die Abwehrarchitektur im Westen der Halbinsel befindet sich in Aldea del Obispo: Fuerte de la Concepción. Diese Abwehranlage, die aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammt, weist all die Schönheit und Stabilität auf, die nötig war um den Angriffen der Portugiesen und Franzosen während des Unabhängigkeitskrieges zu trotzen.
Am Ende dieser Reisestrecke erreicht man schließlich Ciudad Rodrigo, eine weitere befestigte Stadt. Ein guter Ort um die Reise dort abzurunden ist das "Centro de Interpretación de las Fortalezas".
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